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Hi,

nach langem Überlegen habe ich mich entschieden, meinen Blog auf einem eigenen Webspace weiterzuführen. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich sowohl das Angebot, die Firmenpolitik und die Seite sehr gerne mag. Auch wenn der Verlust meines bescheidenen Blogs mit seinen ca 100 Besuchern pro Monat blogage nicht hart treffen wird ;-) ,  habe ich doch irgendwie ein flaues Gefühl im Magen, da ich blogage irgendwie lieb gewonnen habe.

Ich werde auf jeden Fall den Blog hier im aktuellen Zustand so stehen lassen, sozusagen als Archiv, und die alten Einträge nicht mit rüber nehmen.

Als kleines Dankeschön für den guten Einstieg in die Bloggerei werde ich auch einen blogage.de-Button auf meinem neuen platzieren ;-) .

Warum ich lieber auf meinem eigenen Space blogge? Ist wohl aus dem mir zugehörigen Drang zur Autonomie zu erklären. Am liebsten hätte ich den Server in meinem eigenen Zimmer stehen. Wenn ich ein bestimmtes Feature gerne auf meinem Blog habe, will ich nicht erst warten bis vielleicht eine Anfrage im Forum oder per Mail Beachtung findet. Mit einer guten Blogsoftware kann ich mir entweder einfach ein Plugin suchen oder mir selbst etwas schreiben, wenn wirklich nichts meinen Vorstellungen entspricht.

Ich denke, ich entspreche einfach nicht der Kernzielgruppe von blogage.de , die einfach nur schreiben und sich nicht groß um die Konfig kümmern will. (Vielleicht ein bisschen vergleichbar mit meiner kritischen Einstellung zu Macs: schön, funktionieren, aber nicht wirklich konfigurierbar) Ich bastel halt lieber ein wenig mehr, dafür ist dann aber auch alles genau so, wie ich das will.

"Keep things simple" geht halt leider doch immer mit gewissen Einschränkungen einher.

Ich halte blogage trotz allem für das symphatischste und ein technisch hochstehendes Blogportal, dass mit der Verbindung von Blogs mit einer Community auf jeden Fall eine gute Idee hat. Und i.A. gebe ich den blogage-Gründern recht: Die meiste Blogsoftware ist für den normalen User unnötig kompliziert und ohne gewisse Kenntnisse sehr schlecht konfigurierbar.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass es viele gewichtige Nachteile eines Umzugs gibt, die dafür sprächen hier zu bleiben. Da wäre einmal, dass ich im Suchmaschinenranking einfach bei 0 anfangen müsste. Auf einem Portal wie blogage profitiert man ja auch immer von dessen Page-Rank. Die Leser, die über die Community daherkommen sind natürlich auch weg. Bei technischen Problemen bin ich dank Selbständigkeit dann eben auch auf mich allein gestellt. Pings bei Blogverzeichnissen, Backups, Design... alles muss man selber machen.

Vielleicht sage ich auch in ein paar Wochen/Monaten wieder, dass ich zurückkomme. Man weiß es nicht.

Ansonsten hoffe ich, dass ich dennoch viele "blogageblogger" in  Zukunft auf meinem eigenen Space wieder treffe.

 

Liebes blogage.de-Team, liebe Community: Macht weiter so!

 

Greetz

 

stationsarzt

jetzt auf www.stationsarzt.net und www.stationsarzt.eu

Ich freue mich über jedes Feedback!

After I watched this about ten times in two days I finally decided to post it here despite the fact I don't want my blog is becoming more and more something like a youtube remix...

Nevertheless, it's the best music video I've ever seen in my life! Mike Dahlquist shows a damn good feeling of the rhythm and flow of the music and translates it directly into the thrilling pictures. Sad that quality isn't better. In any case, especially for sound quality PRESS THE HQ BUTTON BEFORE WATCHING!

From what I've heard Mike Dahlquist worked over a year on this vid and don't even wanted one dollar! Great talents out there... A glimpse at his website is highly recommendable!

For all people who don't know: Mark David Chapman is the still imprisoned murderer of John Lennon (just see wikipedia for more).

Michael Jackson wurde vom iranischen Geheimdienst getötet, um die weltweite Berichterstattung von den Protesten gegen die Wahlen abzulenken. Ist IHNEN gelungen.

 

 

Sehr pathetisches "Prelude 12/21", das genial durch die Fortsetzung mit dem Song "Miss Murder" gebrochen wird. Narzistisch, pathetisch, druckvoll vor einer wunderschönen Kulisse... herrlich.

Trotzdem bewusst nicht #2 von "Great Music" .

Es ist erstaunlich, wie gehässig Menschen meines Alters (um die 20 aufwärts) werden können. Bemerken sie, dass das Gegenüber nicht den gleichen Lebensentwurf hat wie sie, legen sie des Öfteren geradezu faschistisch* anmutende Reflexe an den Tag.

Überraschend ist das insbesondere bei denjenigen eigentlich vemutet vernünftigen, intelligenten Leuten, welche meinen, das Wichtigste in ihrem geplanten Leben sei es "Spaß" zu haben. Ständig. Überall. Immer.

Zunächst einmal denkt man ja, weils mehr "Spaß" macht, dass sie dann auch tolerant sein dürften gegenüber Mitmenschen, die sich andere Maximen gesetzt haben wie z.B. "Erkenntnis", "Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns", klischeehafte "Weltverbesserung" oder ganz idealistisch "Menschen zu helfen".

Dem ist jedoch meist nicht so: Man prallt unversehens gegen eine Mauer aus Ignoranz, Arroganz, nicht vorhandener Reflektion und abwehrender Gehässigkeit.

Da kommen dann unter anderem Reaktionen, dies als geistiges Stehenbleiben in der "5. Klasse" abzutun.

Natürlich meinen sie mit gestiegenem Alter einen Schritt weiter gemacht zu haben. Ist ja auch menschlich. Möglicherweise ist es auch korrekt. Sie ignorieren nur leider die aus meiner Sicht auch plausible Möglichkeit, vielleicht einfach wieder eine Stufe zurückgefallen zu sein.

Das bloße Nachgehen des Bedürfnisses nach Maximierung des eigenen Wohlbefindens ("Spaß") ist eine Verhaltensweise, die ich rückblickend bei mir vom Kindergarten an bis in die Grundschule beobachten kann, die jedoch allmählich anderen Zielsetzungen wich.

Vielleicht haben sie ja dennoch recht. Das tut dennoch der Ignoranz, die einem häufig insbesondere von den genannten "Spaßkiddies" Individuen entgegenschlägt keinen Abbruch. Es mutet schon fast quasireligiös fanatisch an, beobachtet man die Abwehrreaktionen ("Da kann man ja nicht mehr zuhören.", "Werd erwachsen!"...) ergibt man sich nicht dem Götzen der heutigen Generation: dem "Glück" bzw. dem "Spaß".

Besonders traurig ist es angesichts dessen, dass die mit dieser hedonistischen Grundhaltung einhergehende egozentrische (aber gleichzeitig nicht unsoziale) Sichtweise in ihrer unpolitischen, eingeschränkten, nicht auf das Allgemeine blickenden Art offenbar passiv wie aktiv eine ganze Menge Schaden angerichtet hat und noch anrichten wird.

*in Ermangelung eines besseren Ausdrucks

edit( 6. Juli 2009): "dem 'Glück' bzw." gestrichen da kaiblick in gewisser Weise recht hat, dass man es nicht äquivalent verwenden kann.

 

With this entry I want to start collecting a lot of great music available in the www on my blog.

München, 20. Mai 2009 - Das Bündnis "SoS - Studieren ohne Studiengebühren" hat wieder einmal mit einer kreativen Aktion auf sein Anliegen aufmerksam gemacht.

Die Studierenden nutzten eine CSU-Veranstaltung in einem Festzelt im Münchener Osten (Trudering), um auf die Problematik Studiengebühren aufmerksam zu machen.

Unter dem Slogan "Beherzt handeln! Weil Bildung Bayern wichtig ist." verteilten die engagierten Studierenden im Vorfeld der Rede des Ministerpräsidenten Seehofer Bayern-Fähnchen mit angehängten Informationsflyern, die auf die Website www.beherzt-handeln.de aufmerksam machen.  Diese fanden rege Abnahme, verteilten sich schnell über den ganzen Saal und fanden zur Überraschung der Studierenden auch inhaltlich bei den rund 400 Gästen regen Zuspruch.

Bis auf den Ministerpräsidenten, der die Gruppe SoS teilweise bereits persönlich kennt und grüßte, nachdem er in der selben Woche bereits die Ehre hatte, erkannte die Aktivisten jedoch niemand, da sie es bis zum Beginn vermieden, ihre Protest-T-Shirts ("Bildung ist keine Ware... und ich bin kein Produkt") unter ihren Polohemden, Sakkos und Lodenjacken zum Vorschein zu bringen.

 

Erst im Anschluss nach der Rede bemerkte das Sicherheitspersonal jedoch welche Ziele der Flyer verfolgte und bat die Aktivisten aus dem Zelt.

Nach der Veranstaltung erklärte sich der Ministerpräsident, von einem blau-weiß rautierten Banner überrascht ("Beherzt handeln gegen Studiengebühren"), im persönlichen Gespräch (Video folgt) bereit, die Studierenden in die Staatskanzlei einzuladen.

 

Die Studierenden ließen es sich nicht nehmen, ihm noch einen "Kleinen Feigling" angesichts seiner Flucht am Montag zu überreichen.

 

Zur Kenntnisnahme, ohne eigene Recherche

Pressemitteilung

Presseteam Bildungsstreik 2009


Berliner Polizei verhindert Pressegespräch mit internationalen Bildungsaktivist_innen

18. Mai 2009

Die bundesweite Koordinierungsgruppe „Bildungsstreik 2009“ kritisiert den Übergriff auf ein Bildungsstreiktreffen durch Berliner Polizeikräfte.
In Berlin Kreuzberg sollte am vergangenen Freitag, 15. Mai, ein Pressegespräch mit spanischen Studierenden stattfinden. Noch vor Beginn wurde der Treffpunkt in einem Café am Kottbusser Tor von rund 100 Beamt_innen der Polizei umstellt und das Gespräch verhindert.

Die eingesetzten Mittel waren in höchstem Maße unverhältnismäßig, auch gingen die eingesetzten Beamt_innen äußerst aggressiv vor. Einem anwesenden Journalisten wurde gedroht seine Kamera zu beschlagnahmen als er das Geschehen dokumentieren wollte. Darüber hinaus wurde einem Studenten untersagt, telefonisch einen Anwalt zu verständigen. Die Dienstnummern herauszugeben waren die BeamtInnen ebenfalls nicht bereit.

Etwa 20 Menschen wurden einzeln abgeführt, in Polizeifahrzeuge gebracht und durchsucht. Ihre Personalien wurden überprüft. Erst nach 90 Minuten konnten sie den Polizeigewahrsam wieder verlassen; alle erhielten Platzverweise.

Die bundesweite Koordinierungsgruppe „Bildungsstreik 2009“ verurteilt diesen Angriff auf politisch engagierte Studierende und auf die Pressefreiheit aufs Schärfste.

Die Repressionen der Polizei gegen Menschen aus Bildungsprotestbewegungen ist unhaltbar geworden. Einige Beispiele:
Beamt_innen in zivil überwachen studentische Vollversammlungen in Berlin
Teilnehmer_innen an einer Demonstration gegen Studiengebühren in München erhalten Anzeigen wegen Blockade einer Kreuzung
Polizist_innen beenden ein studentisches Campusfest an der Uni Heidelberg

Die Verhinderung des Pressegesprächs ist in unseren Augen der vorläufige Höhepunkt in dieser Reihe. Studierende in anderen Ländern erleiden aber ebenso Repressionen, so zum Beispiel in Spanien, Frankreich und Kroatien.
Die Polizei sprach inzwischen in einer Erklärung zum Einsatz am Freitag von der Auflösung einer unangemeldeten Versammlung.

„Dass heute bereits Hintergrundgespräche von Studierenden mit Jouralist_innen Veranstaltungen sind, die dem Versammlungsgesetz unterliegen sollen, ist nichts anderes als eine Farce“, sagt Johanna Strass von der Pressegruppe des Berliner Koordinierungstreffens „Bildungsstreik 2009“.

Basisgruppen der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität zu Berlin veranstalteten im Vorfeld des vom 15. - 19. Juni 2009 stattfindenden bundesweiten Bildungsstreiks studentische Informationsveranstaltungen bspw. zum Bologna Prozess, der Exzellenzinitiative, aber auch zu Studierendenprotesten weltweit. Die Bildungsstreikbewegung sieht ihre Proteste auch im Kontext der globalen Proteste gegen eine Kommerzialisierung und Privatisierung von Bildung. In der weltweiten Protestwoche „Reclaim your education - Global week of action“ vom 20. - 29. April 2009 fanden auch Veranstaltungen von Bildungsstreikbasisgruppen statt.

Der Grünen Politiker Benedikt Lux hat inzwischen angekündigt, den Vorfall im
Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhaus anzusprechen. Auch hat die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) einen Protestbrief an
Innensenator Körting (SPD) und Polizeipräsident Glietsch verfasst.


Für Rückfragen steht ihnen Tobias Schumann vom bundesweiten Presseteam des Bildungsstreiks 2009 zur Verfügung.
Telefon: 01520 / 146 8 136
Mail: presse@bildungsstreik2009.de

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